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Die blutzuckerregulierende – und damit gesundheitsfördernde – Wirkung von Alphadextrin wurde mittlerweile auch von der Europäischen Union gemäß ihrer sogenannten Health-Claim-Verordnung bestätigt. Künftig dürfen Lebensmittelhersteller EU-weit auf der Produktverpackung damit werben, dass die Einnahme von Alpha-Cyclodextrinen in stärkehaltigen Mahlzeiten einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Voraussetzung für diesen Health Claim war eine positive Bewertung klinischer Studien seitens der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die zudem auch einen günstigen Einfluss auf die Blutfettwerte zeigten.

Alphadextrine als lösliche Ballaststoffe

Eine ballaststoffreiche Ernährung reduziert signifikant das Risiko von Darmkrebs, Herzerkrankungen und Fettleibigkeit, wie zahlreiche Studien bestätigen. Die American Heart Association (AHA) empfiehlt, dass Erwachsene etwa 25 Gramm Ballaststoffe pro Tag zu sich nehmen sollten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät sogar zu einer Tagesdosis von 30 Gramm. In ihrer Funktion als lösliche Ballaststoffe üben Alphadextrine auf den gesamten Stoffwechsel einen positiven Einfluss aus. Die Enzyme im Dünndarm können die Zuckermoleküle zwar nicht abbauen, aber die Bakterien im Dickdarm sind dazu in der Lage: Sie fermentieren die Moleküle und erhalten eine gesunde Darmflora so viel besser aufrecht. Deswegen sind Ballaststoffe zum Teil probiotisch. Balaststoffe wirken sich ebenfalls günstig auf die Blutfettwerte aus, wie auch CAVAMAX® W6. In klinischen Studien bewies es seine Fähigkeiten, die Blutcholesterinwerte zu senken. Hierbei bleibt das „gute“ HDL-Cholesterin unbeeinflusst, während das als Risikofaktor für Herz-Kreislauf- Krankheiten geltende LDL-Cholesterin deutlich gesenkt wird.

Verlangen nach Energie

Von der blutzuckerregulierenden Wirkung von Cyclodextrinen profitieren vor allem Menschen, die ohnehin zu Übergewicht und Diabetes neigen. Und deren Zahl nimmt in den Industrienationen ständig zu: Hektik im Alltag, bequem und rasch verfügbare Nahrungsmittel und kalorienreiche Snacks und Getränke verführen nicht wenige Menschen zu ungesunden Essgewohnheiten. Denn: Je rascher der Blutzuckerspiegel sinkt, desto heftiger verlangt der Körper nach schneller Energie – und die steckt vor allem in kohlenhydratreichen Speisen wie Chips, Gebäck und Schokolade. Unser Stoffwechsel kann den darin enthaltenen Zucker rasch aufspalten und so kurzfristig Energie gewinnen. Allerdings schnellt dann auch der Blutzuckerspiegel in die Höhe. „Der Körper steuert dagegen, indem er das Hormon Insulin ausschüttet, das den Zucker aus dem Blut in die Zellen bringt“, erklärt der WACKER-Nahrungsmittelexperte Reuscher. Die hormonellen Regulierungsmechanismen schießen bei kohlenhydrathaltigen Speisen leicht über das Ziel hinaus, sodass der Blutzuckerspiegel schnell wieder unter einen bestimmten Wert fällt. Das löst dann die bekannten Heißhungerattacken aus. Und der beschriebene Teufelskreis beginnt von Neuem. Hinzu kommt: Das ständige Ausbalancieren des Blutzuckers bedeutet Stress für den Körper und belastet die Gefäße – ebenso wie zu hohe Blutfettwerte, die ganz wesentlich durch überflüssige Pfunde hervorgerufen werden.