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WACKER baut in China Siliconelastomer-Produktion aus

München / Zhangjiagang, 10.06.2019

Der Münchner Chemiekonzern WACKER hat heute am Produktionsstandort Zhangjiagang, China, eine neue Produktionslinie für Siliconelastomere in Betrieb genommen. Die Anlage produziert jährlich mehrere tausend Tonnen Festsiliconkautschuk. Mit der Ausbaumaßnahme setzt WACKER sein Wachstum in China fort und sorgt somit für eine bessere Verfügbarkeit von Siliconprodukten in der Asien-Pazifik-Region. Die in der Produktionslinie eingesetzten Industriekneter sorgen für die Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte. Die Investition für die Ausbaumaßnahme beläuft sich auf einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag. Damit unterstreicht der Chemiekonzern einmal mehr, dass er zu den Technologieführern und Wachstumstreibern in der Siliconindustrie zählt.

Mit der Inbetriebnahme einer neuen Produktionslinie für Siliconelastomere in Zhangjiagang, China, baut WACKER seine globalen Produktionskapazi¬täten für Festsiliconkautschuk aus. Insbesondere regionale Kunden können dadurch schneller beliefert werden. (Foto: WACKER)

„Die heutige Inbetriebnahme ist ein weiterer Meilenstein für WACKER. Wir stärken damit nicht nur unsere Präsenz in China, sondern unterstreichen auch unsere Entschlossenheit, die lokalen und regionalen Märkte in Zukunft noch besser zu bedienen und zu entwickeln“, sagte Paul Lindblad, Leiter von WACKER Greater China während der Feierlichkeiten. Mit dem Ausbau der Siliconelastomer-Produktion in Zhangjiagang zeige sich erneut, dass der Chemie-konzern kontinuierlich in seine Produktion in China investiert, so Lindblad weiter. „Mit unserer neuen Fertigungslinie steigern wir unsere Produktionskapazität für Siliconkautschuke erheblich. Damit können wir unseren Service gerade für solche Kunden und Geschäftspartner verbessern, die bereit sind, die Chancen in einem sich ständig verändernden und immer anspruchsvolleren Markt zu nutzen.“

Dass der Bedarf nach Spezialsiliconen und hochwertigem Siliconkautschuk kontinuierlich wächst, betonte auch Christian Gimber, Leiter der Business Unit Engineering Silicones. „Hochtemperaturvernetzende Festsiliconkautschuke werden heute in vielen Industrie-bereichen eingesetzt. Wir gehen deshalb von einem weiteren Wachstum aus.“ Gimber wies darauf hin, dass die Nachfrage nach Siliconelastomeren insbesondere in China rapide gestiegen ist. „Heute ist das Land der weltweit größte Binnenmarkt für Siliconelastomere.“

Die neue Produktionslinie ist Teil eines neuen 2.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplexes. Die für die Produktion benötigten Industriekneter sind derzeit die größten ihrer Art. Misch- und Straineranlagen sowie ein hochmodernes Verfahren zur Entsorgung von Reststoffen setzen in Bezug auf Produktivität und Nachhaltigkeit Maßstäbe. Die Investition ermöglicht darüber hinaus kürzere Lieferzeiten, ein schnelleres Reagieren auf aktuelle Marktentwicklungen sowie eine höhere Kundenzufriedenheit.

WACKER in China

WACKER ist seit über 25 Jahren mit einer eigenen Tochterge-sellschaft in der Region Greater China vertreten und hat seitdem seine regionalen Aktivitäten stark ausgebaut. Der Konzern besitzt drei Produktionsstätten, zwei Technical Center sowie sieben Vertriebsbüros in allen wichtigen Wirtschaftsregionen des Landes. WACKER produziert Silicone und Polymere in Zhangjiagang und Nanjing. Beide Produktionsstandorte liegen in der Provinz Jiangsu, die Anlagen sind jeweils die größten ihrer Art in China. 2018 erwirtschaftete WACKER in der Region Greater China, einschließlich Taiwan, einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro.

Mit fast 67 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Siliconelastomeren fertigt WACKER heute rund 1.000 Siliconkautschukprodukte. Hochtemperaturvernetzender (HTV) Festsiliconkautschuk vulkanisiert bei Temperaturen über 100 °C. Das dabei entstehende Siliconelastomer besitzt eine hohe Temperaturbeständigkeit, Festigkeit und Elastizität. HTV-Silicone werden in ganz unterschiedlichen Branchen verwendet, beispielsweise in der Automobilindustrie, der Medizintechnik, der Elektro- und Elektronikindustrie.

Kontakt

Wacker Chemie AG
Presse und Information
Florian Degenhart

Tel. +49 89 6279-1601
E-Mail florian.degenhart@wacker.com
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