Tiefdruck

Der Sammelbegriff Tiefdruck bezeichnet Druckverfahren, bei denen linien-, punkt- oder flächenartige Vertiefungen auf einer blanken Metallfläche mit Druckfarbe gefüllt werden und ein aufgepresstes Substrat diese Druckfarbe aufnimmt. Die überschüssige Farbe wird vor der Berührung mit dem Bedruckstoff abgerakelt, so dass nur die tiefliegenden Stellen die Farbe übertragen.

Das erfordert spezielle Bindemittel, die einerseits die farbgebende Komponente benetzen, umhüllen, über das Farbwerk und die Druckform auf das Substrat übertragen müssen und andererseits die Pigmente auf dem Substrat fixieren und einen widerstandsfähigen Druck herstellen müssen.

Die bei diesem Druckverfahren eingesetzten niedermolekularen VINNOL®-Lackharze besitzen hohe Zähigkeit und Dauerflexibilität, enorme Beständigkeit gegenüber Abrieb, Wasser und Chemikalien, ausgezeichnete Pigmentbenetzung sowie gute Löslichkeit, sind schwer entflammbar und leicht verarbeitbar.

Zur Viskositätsregulierung und zur Verhinderung von Pigmentsedimentation werden im Tiefdruck hydrophile HDK®-Typen mit Konzentrationen von 0,5 - 2 Prozent eingesetzt.

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HDK® N20 Tiefdruck Pyrogene Kieselsäure Rheologie
HDK® N20D Tiefdruck Pyrogene Kieselsäure Rheologie
VINNOL® E 15/45 Tiefdruck Vinylchlorid Co- & Terpolymere Abriebfestigkeit; Chemikalienbeständigkeit; Flexibilität; Glanz und Farbstärke; Geruchs- und Geschmacksfreiheit; Pigmentbenetzung; Lichtechtheit; Eignung für Lebensmittelverpackung

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